Online-Fortbildung
Wie lässt sich ein verlässlicher und qualitativ hochwertiger Ganztag gestalten, wenn Wege weit, Zuständigkeiten vielfältig und die Zahl der Kinder rückläufig ist? Gerade in Landkreisen braucht es dafür gute Koordination und die Kooperation unterschiedlicher Akteure. Denn chancengerechte Bildung bedeutet auch, dass Kinder unabhängig von ihrem Wohnort Zugang zu passenden Bildungs- und Betreuungsangeboten haben.
Referentin
Tina Wiesner, Wissenstransfer, REAB Mitteldeutschland
Karen Dohle, Fachberatung, REAB Brandenburg
Moderation
Dr. Cornelia Leser, Kommunalberatung Sachsen, REAB Mitteldeutschland
Die Online-Fortbildung nimmt die Rolle der Kommunen bei der Gestaltung ganztägiger Bildung und Betreuung in den Blick. Welche besonderen Herausforderungen stellen sich dabei in Landkreisen? Und wie kann kommunale Koordination dazu beitragen, den Ganztag vor Ort gemeinsam weiterzuentwickeln?
Den Auftakt macht Tina Wiesner aus dem Wissenstransfer der REAB Mitteldeutschland. Sie stellt zentrale Ergebnisse der bundesweiten Befragung der Landkreise und kreisfreien Städte zur „Kommunalen Koordination der ganztägigen Bildung und Betreuung“ vor. Im Mittelpunkt stehen die besonderen Rahmenbedingungen der Koordination in Landkreisen sowie ihre Handlungsmöglichkeiten und Grenzen.
Wie sich diese Herausforderungen in der Praxis gestalten und welche Lösungsansätze sich bewähren, zeigt der zweite Impuls: Karen Dohle von der REAB Brandenburg bringt Erfahrungen aus zwei brandenburgischen Landkreisen in ein moderiertes Praxisgespräch ein. Die Beispiele aus Ostprignitz-Ruppin und Potsdam-Mittelmark geben Einblicke in unterschiedliche Wege, den Ganztag vor Ort zu koordinieren und weiterzuentwickeln. Dabei geht es unter anderem um die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule, die gemeinsame Qualitätsentwicklung sowie die Abstimmung von Betreuungsbedarfen und Mobilität.
Raum für Ihre Perspektiven und Erfahrungen bietet der anschließende Austausch. Die Teilnehmenden sind eingeladen, eigene Erfahrungen einzubringen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu diskutieren und Anregungen für ihre Arbeit mitzunehmen. Gemeinsam wollen wir der Frage nachgehen, wie kommunale Koordination die Zusammenarbeit vor Ort stärken und chancengerechte Zugänge zu ganztägiger Bildung und Betreuung fördern kann.
Mitarbeitende im kommunalen Bildungsmanagement, in Bildungs-, Schul- und Sozialämtern sowie Akteure aus der Kinder- und Jugendhilfe. Besonders angesprochen sind Fachkräfte aus Landkreisen und kreisangehörigen Gemeinden.
Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung über das Anmeldeformular möglich. Wir bitten um Ihre Anmeldung bis spätestens 1. Dezember 2026. Nach Anmeldeschluss erhalten Sie eine verbindliche Anmeldebestätigung mit dem Zugangslink zur Veranstaltung per E-Mail.