Bildungswerkstatt

Engagement mit Kehrseite –
antidemokratische Akteure in der kommunalen Bildungslandschaft

Freiwillig Engagierte und gemeinnützige zivilgesellschaftliche Organisationen tragen entscheidend zur Gestaltung kommunaler Bildungslandschaften bei. Neben den vielen gemeinnützigen Akteuren finden sich zunehmend auch einzelne, die extreme, demokratie- oder menschenfeindliche Ansichten vertreten. In unserer Bildungswerkstatt am 2. Juni gehen wir der Frage nach, wie verfassungsfeindliche Akteure erkannt und wie mit ihnen umgegangen werden kann.

Termin

Dienstag, 2. Juni 2026,
10:00 Uhr15:30 Uhr
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Referenten

Alexander Kanamüller, REAB Bayern Süd
Dominique Haas, Rechtsextremismus-Beauftragter, Landkreis Lüneburg
Pascal Begrich, Miteinander e.V.

Ort

„koffij“ | SaltLabs workplaces + coffee GmbH
Leipziger Straße 70/71
06108 Halle (Saale)

Moderation

Dr. Cornelia Leser, Kommunalberatung Sachsen

Freiwillig Engagierte und zivilgesellschaftliche Organisationen sind zentrale Partnerinnen und Partner kommunaler Bildungsarbeit und prägen Bildungslandschaften vor Ort maßgeblich. Sie fördern Teilhabe und stärken demokratische Strukturen. Neben den vielen gemeinnützigen Akteuren treten zunehmend auch Akteure auf, die demokratischen Grundwerten widersprechen und gezielt versuchen, über niedrigschwellige Angebote Einfluss im vorpolitischen Raum zu gewinnen. Diese Entwicklungen stellen Kommunen, Bildungsmanagements sowie Einrichtungen wie Kitas und Schulen vor neue Herausforderungen. 

Unsere Bildungswerkstatt „Engagement mit Kehrseite“ greift dieses Spannungsfeld auf und nimmt gezielt Akteure der sogenannten „Neuen Rechten“ in den Blick. Sie zeigt auf, wie sich entsprechende Akteure erkennen lassen, welche Strategien sie verfolgen und welche Risiken sich für kommunale Bildungslandschaften ergeben.

In einem ersten Impuls geht Alexander Kanamüller von der REAB Bayern Süd dafür den Fragen nach, was „Zivilgesellschaft“ ist und warum sich kommunales Bildungsmanagement mit der Frage antidemokratischer zivilgesellschaftlicher Akteure beschäftigen sollte. Ergänzt wird sein Beitrag durch den Einblick in die Arbeit des Rechtsextremismusbeauftragten aus dem Landkreis Lüneburg, Dominique Haas.

Nach einem Austausch über Erfahrungen und Fragen von den Teilnehmenden beleuchtet Pascal Begrich vom sachsen-anhaltinischen Miteinander e.V. rechtliche Rahmenbedingungen und konkrete Handlungsoptionen für Mitarbeitende in Kommunalverwaltungen und Bildungseinrichtungen. In einer anschließenden Gesprächsrunde können die Teilnehmenden die Optionen vor dem Hintergrund der Bedingungen vor Ort diskutieren.

Bevor es am Ende in der Arbeitsphase konkret wird, werden ergänzend zu den Impulsen der drei Referenten Beispiele aus der Praxis aufgezeigt: Welche Projekte gibt es in mitteldeutschen Kommunen, aus denen die Teilnehmenden für ihren Umgang mit verfassungsfeindlichen Akteuren in der kommunalen Bildungslandschaft lernen können?

Ziel unserer Bildungswerkstatt ist es, Orientierung zu geben und Kommunen dabei zu unterstützen, einen reflektierten und handlungssicheren Umgang mit entsprechenden Akteuren zu entwickeln.

Programm

Dienstag, 2. Juni 2026
 

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Zielgruppe

Mitarbeitende in den Kommunalverwaltungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die im kommunalen Bildungsmanagement und Bildungsmonitoring tätig sind oder die im Bereich Demokratiebildung bzw. -förderung oder Integration koordinierend tätig sind

 

Anmeldung

Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung über das Anmeldeformular möglich. Wir bitten um Ihre Anmeldung bis spätestens 21. Mai 2026. Nach Anmeldeschluss erhalten Sie eine verbindliche Anmeldebestätigung per E-Mail.

Kontakt

Steffen Fiebrig, Veranstaltungen

Tel.: 0345-68178102 E-Mail: fiebrig@dji.de