Offener Austausch

2. Mitteldeutsches Vernetzungstreffen Bildungsmanagement

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bildungsmanagement und Bildungsmonitoring aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hatten beim 2. Mitteldeutschen Vernetzungstreffen am 23. September wieder Gelegenheit, ihre Themen einzubringen, Erfahrungen auszutauschen und Lösungsansätze zu drängenden Bildungsfragen zu diskutieren. Die Stimmung war wie immer, wenn sich die Kolleginnen und Kollegen aus unseren Kommunen treffen, sehr gut und anregend.

Offener Austausch in Halle

Auch das 2. Mitteldeutsche Vernetzungstreffen bot wieder Gelegenheit für anregende Gespräche, wohin sich die Bildungslandschaften vor Ort entwickeln können und sollten. 

Teilnehmende aus Sachsen-Anhalt und Thüringen – und zwar aus den Städten Erfurt, Halle, Dessau-Roßlau und Magdeburg sowie aus den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld, Börde, Wittenberg, Saalekreis und Salzlandkreis – trafen sich am 23. September zum 2. Mitteldeutschen Netzwerktreffen in den Franckeschen Stiftungen in Halle an der Saale. Es handelte sich vor allem um Fachkräfte aus dem Bildungsmanagement und -monitoring, aber auch aus den Bereichen Sozialplanung und Jugendhilfe, zum Teil auch in leitender Position von Abteilungen und Ämtern für Bildung, für Fachkräftesicherung oder für Sozialplanung.

Die Stimmung war von Anfang an sehr gut, die Anwesenden offen und interessiert am Austausch. Besonders in Erinnerung blieb das Warm-Up am Vormittag, bei dem Moderator Alexander Lorenz, Kommunalberater für Thüringen im Team der REAB Mitteldeutschland, die Teilnehmenden auf eine Phantasie-Reise mitnahm: in die Bildungslandschaft von Morgen. Ein anregender Ausgangspunkt für die Gespräche darüber, wohin sich die Bildungslandschaften vor Ort entwickeln können und sollten.

Was treibt die Kommunen gerade besonders um?

Zurück zur Realität: Die Fragen, die die Kommunen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aktuell beschäftigen, sind erwartungsgemäß sehr vielfältig. Da sind einerseits Herausforderungen, die sich aus dem gegenwärtigen Strukturwandel ergeben, hier beispielsweise im Hinblick auf den demografischen Wandel und dessen Auswirkungen auf die Bildungsstrukturen und Bildungsorte – etwa in ländlichen Räumen.

Weiterhin treiben Kommunen nach wie vor ganz klassische Handlungsfelder um, wie zum Beispiel die Gestaltung des Übergangs Schule – Beruf. Speziell für die Bildungskommunen sind es auch die gewählten Schwerpunktthemen, allen voran die Themen Fachkräftesicherung und BNE – oder auch Fragen, die sich Kommunen in Bezug auf den Aufbau eines Bildungsportals stellen.

Zugleich setzen sich die Teilnehmenden weiterhin damit auseinander, wie Netzwerke, Gremien und Strukturen in der Verwaltung weiterentwickelt werden können, zum Beispiel wie ein gutes Wissensmanagement aussehen kann oder mit welchen Tools verwaltungsinternes Datenmanagement und Datenflüsse organisiert werden können.

Welche Ansätze und Ideen aus den Kommunen waren besonders anregend?

Vor und nach dem Mittagessen hatten die Fachkräfte aus den Kommunalverwaltungen Gelegenheit, sich in Austauschsessions zu den genannten Fragen und Herausforderungen auszutauschen. Insgesamt fanden sich sechs Themen-Sessions zusammen. Dort wurden viele interessante Hinweise eingebracht, Ideen und Lösungsansätze entwickelt.

Anregend war zum Beispiel der Hinweis auf die Digitalen Zwillinge, die manche Kommunen – zum Beispiel im Kontext von Smart City – aktuell entwickeln. Dafür werden Daten aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammengeführt – aus der Stadtplanung, der Freiraumplanung, Verkehr, Bildung, Klima usw. Diese Vernetzung der Daten ermöglicht es, bestimmte Entwicklungen im kommunalen Raum und viele interessante Zusammenhänge sehr viel besser sichtbar zu machen.

Von den Kolleginnen und Kollegen, die sich mit BNE auseinandersetzen, haben wir außerdem den Wunsch mitgenommen, sich online zu vernetzen und auszutauschen. Das werden wir als REAB sehr gern mit einem entsprechenden Format unterstützen.

Das 2. Mitteldeutsche Netzwerktreffen hat bestätigt: Der Bedarf nach persönlichem Austausch ist nach wie vor groß. Die REAB Mitteldeutschland wird diese Vernetzungstreffen in Präsenz daher auch weiterhin halbjährlich anbieten. 

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Kontakt

Cornelia Leser, Kommunalberatung Sachsen

Tel.: 0341-99392316 E-Mail: leser@dji.de