Das Team „Wissenstransfer“ von TransMit

Fünf Jahre sind vergangen, seitdem TransMit als eine von insgesamt neun Transferagenturen für kommunales Bildungsmanagement ihre Arbeit aufgenommen hat. Wie arbeitet die Transferagentur heute und wie wirken die einzelnen Agenturbereiche zusammen? Neben der Leitung und Verwaltung gliedern sich die Agenturaufgaben in vier Bereiche. Der Wissenstransfer bildet dabei einen Tätigkeitsschwerpunkt.

Vorgestellt

Eyk Henze, Franciska Mahl und Sarah Beierle bilden das Team Wissenstransfer der Transferagentur Mitteldeutschland.

Bei TransMit sind derzeit 15 Mitarbeitende an den Standorten Halle (Saale) und Leipzig tätig. Sie beraten Transferkommunen zum kommunalen Bildungsmanagement, sind für das Veranstaltungsmanagement zuständig oder kümmern sich um Marketing und Öffentlichkeitsarbeit der Agentur. Stärker im Hintergrund arbeitet der Wissenstransfer-Bereich. Er ist seit dem Start von TransMit im Jahr 2014 ein fester Bestandteil der Agentur und wurde über die Zeit immer weiter ausgebaut.

Wissen bündeln und anschaulich machen

Seit Juni dieses Jahres besteht das Team „Wissenstransfer“ aus Sarah Beierle, Eyk Henze und Franciska Mahl. Ihre zentrale Aufgabe ist, Wissen zum Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements zu bündeln und die gesammelten Informationen für verschiedene Formate aufzubereiten. So wurden bisher zwölf Handreichungen zu unterschiedlichen Themen des kommunalen Bildungsmanagements, wie z.B. „Kleinräumige Daten“ oder „Übergang von der Kita in die Grundschule“ veröffentlicht.

Die Handreichungen richten sich vor allem an die Mitarbeitenden des kommunalen Bildungsmanagements und enthalten sowohl grundlegende Informationen als auch anschauliche Praxisbeispiele. Während anfänglich vor allem erprobte Ansätze aus dem Programm „Lernen vor Ort“ als Informationsquelle dienten, kann zunehmend auch auf das Wissen und die Vorgehensweisen der Transferkommunen selbst zurückgegriffen werden.

Neue Publikation „TransMit plus“

In dem neuen Format „TransMit plus“ werden diese Erfahrungen und Sichtweisen der Transferkommunen aus Mitteldeutschland vom Team „Wissenstransfer“ zusammengeführt und in aktuelle Diskurse zum kommunalen Bildungsmanagement eingeordnet.

In der ersten Ausgabe, die kürzlich erschienen ist, steht das kommunale Bildungsmonitoring mit seinen Produkten und Schnittstellen zum Bildungsmanagement im Zentrum. Dabei werden auf der Grundlage einer Untersuchung die Herangehensweisen und Erfahrungen der Monitoringverantwortlichen bei der Konzeption eines Produktes, dem Herstellungsprozess bis hin zur Weiternutzung der Monitoringergebnisse näher beleuchtet.

Die wichtigsten Ergebnisse der Befragung wurden bereits in der Bildungswerkstatt „Vom Bericht zum Diskussionsgegenstand“ im März 2019 vorgestellt. Ein zentrales Fazit bezog sich auf die frühzeitige Einbindung von Adressaten und die Berücksichtigung ihrer Bedarfe bei der Konzeption eines Produktes, die gemeinsam mit der Begleitung der Interpretations- und Auswertungsprozesse den Übergang zur Rezeption und Weiternutzung von Monitoringergebnissen erleichtern.

Wissensspeicher stetig erweitern

Mithilfe des Wissenstransfers werden erprobte Vorgehensweisen und gute Praxis anderen Kommunen zugänglich gemacht und das aufbereitete Wissen dauerhaft gesichert. Das Team „Wissenstransfer“ arbeitet dabei eng mit den anderen Bereichen von TransMit zusammen. In regelmäßigen Redaktionssitzungen werden gemeinsam Publikationen konzipiert und Themen und Inhalte mit den geplanten Veranstaltungen abgestimmt.

Aus den Beratungen der Transferkommunen werden aktuelle Bedarfe und Hinweise ins Team zurückgespiegelt. Das Team „Wissenstransfer“ übernimmt hierbei die Aufgabe, das verteilte Wissen an einem Ort zusammenzuführen und den Wissensspeicher stetig zu erweitern. Dabei geht ihnen die Arbeit nicht aus angesichts der Vielzahl an Handlungsfeldern im kommunalen Bildungsmanagement und ihrer thematischen Verknüpfungen. Auch der Pool an guten Praxisbeispielen wächst stetig.

Derzeit wird von den Teammitgliedern eine Handreichung zum Thema Schulentwicklung erarbeitet. Zudem wird die zweite Ausgabe von „TransMit plus“ vorbereitet, bei der das kommunale Bildungsmanagement mit den Schnittstellen zu anderen kommunalen Planungsbereichen im Zentrum steht.

Kontakt

Franciska Mahl, Wissenstransfer

Tel.: 0345-6817817 E-Mail: mahl@dji.de